Artikel-Schlagworte: „vektorgrafiken“
Viele Werbeartikel-Kunden fragen sich: „Hm… in welchem Dateiformat verschicke ich nun mein Logo, um es z. B. auf meinem ausgewählten Kugelschreiber oder Feuerzeug drucken zu lassen?“
Dieser Blog soll Ihnen helfen Ihre Entscheidung zu erleichtern und Ihnen die genauen Verwendungsarten der einzelnen Dateien näher bringen.
Zunächst unterscheidet man zwei Arten von Computergrafiken: Vektor- und Rastergrafiken.
Vektorgrafiken (z. B. eps) sind Zeichnungen, Logos oder Schriften aus Linien und Kurven, sind also optimal zur Weiterverabeitung da sie auch stufenlos skalierbar sind, d. h. man kann das Logo z. B. 5 m groß ziehen und es gibt keinerlei Qualitätsverlust.
Rastergrafiken (z.B. jpg, tiff…) dagegen bestehen aus Pixeln. Ein Beispiel für eine Rastergrafik ist ein mit der Digitalkamera erzeugtes Foto. Bei übermäßiger Skalierung sieht man die einzelnen Pixel, der sog. Sägezahneffekt entsteht.

Auf den beiden Abbildungen unseres Logos sehen Sie oben eine Vektorgrafik und unten eine Pixelgrafik desselben Motivs.
Da meist ein Negativfilm des Logos für das Drucken auf einem Werbeartikel erstellt werden muss, ist hierbei natürlich die Vektordatei am besten geeignet, da die Linien und Formen klar voneinander getrennt sind und nicht wie bei der Pixelgrafik die Ränder auslaufen und dadurch der Druck auf dem Endprodukt unscharf erscheint.
Nun kann man nicht von jedem Besteller erwarten, sich perfekt mit den verschiedenen Dateiarten- und Formaten auszukennen.
Da eine jpg-Datei (Joint Photografic Experts Group) das wohl bekannteste und weitverbreiteste Datenformat ist, wird dieses von sehr vielen Kunden an den jeweiligen Hersteller des Produktes versandt.
Bei manchen Logos, die relativ einfach aufgebaut sind, stellt dies auch kein Problem dar, da unsere Grafikabteilung das Logo meist gut vektorisieren oder in einem Vektorprogramm nachbauen kann. Bei komplexeren Logos, die auch z.B. kleine Schriften enthalten, klappt die Vektorisierung meist nicht optimal und das Motiv wird ungenau.
Oft wird auch der Fehler begangen, dass aus einer einfachen jpg-Datei einfach ein PDF oder eine eps-Datei erstellt wird. Dies ändert nichts daran, dass es immer noch eine Pixelgrafik ist, lediglich die Dateiendung ändert sich.
In der Regel gibt es von jedem Logo auch eine vektorisierte Version, fragen Sie also bei der Agentur die Ihr Logo entworfen oder neu vektorisiert hat nach und lassen Sie sich die Datei am besten als eps, PDF oder als gängiges Format eines Vektorprogrammes wie Illustrator (ai) oder Corel Draw (cdr) zukommen. Sollten Sie nur einen Scan z. B. eines Briefkopfes oder Visitenkarte haben, scheuen Sie sich nicht bei unseren Profis am Telefon oder per e-mail nachzufragen ob wir es gegebenenfalls nachbauen können.
Ich hoffe, diese kurze Erläuterung hilft dem Einen oder Anderen etwas weiter und nun steht dem Versand Ihres eigenen Logos oder Motives nichts mehr im Weg:-). Viel Erfolg!















