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Sublimationsdruck ist eine von vielen Druckarten, mit denen man Textilien und z.B. Tassen oder Metalle bedrucken kann. Damit Sie auch wissen, was Sublimationsdruck ganz genau ist und wie er gehandhabt wird, gehe ich hier auf diese Druckart näher ein.
Mit Sublimation definiert man den direkten Übergang vom festen Aggregatzustand in den gasförmigen, ohne dass der normalerweise dazwischenliegende flüssige Zustand angenommen wird.
Der Sublimationsdruck ist einer der neuesten Drucktechniken im Textildruck. Das Sublimationsverfahren wird in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, so z.B. bei der Bedruckung von T-Shirts, Tassen, Aluminium und vielen mehr. Bei der industriellen Fertigung wird seit vielen Jahren das Sublimations-Verfahren verwendet, wo bisher überwiegend Siebdruck oder Offsetdruck üblich waren. Dank der Entwicklung von Sublimationstinten ist es nun auch im Desktopbereich möglich, Einzelstücke oder auch Grossauflagen kostengünstig und in überragender Qualität schnell und ohne Vorkosten anzufertigen.
Wie funktioniert der Sublimationsdruck in der Praxis?
Der Stoff, der den flüssigen Aggregatzustand überspringt, ist die Tinte. Seit wenigen Jahren ist im Werbemittelbereich eine spezielle Sublimationstinte erhältlich, die die oben erwähnten Eigenschaften hat. Diese Tinte wird mit einem Sublimationsdrucker auf ein speziell beschichtetes Druckpapier gedruckt. Dieses Druckpapier wird dann mittels professionellen Transferpressen auf das zu bedruckende Material gepresst.
Das zu bedruckende Material muss eine polymere Beschichtung aufweisen, in der Praxis ist dies meistens eine Polyesterbeschichtung. Das ist von enormer Wichtigkeit, denn Polyester hat ebenso wie die Haut des Menschen Poren. Diese sind im kalten Zustand geschlossen und öffnen sich unter Hitzeeinwirkung. Wenn also das Druckpapier mit der Sublimationstinte auf das Produkt (z.B. eine Tasse) gepresst wird, geschehen zwei Dinge:
- Die Sublimationstinte nimmt wie weiter oben erwähnt einen gasförmigen Zusstand an.
- Die Polyesterbeschichtung öffnet ihre Poren.
Grafische Darstellung der Sublimation während eines Pressvorganges:
Oben die Transferpresse und das Druckpapier mit der Tinte. Unten das beschichtete Produkt.
Durch die Hitzeeinwirkung (meist ca. 200 Grad) öffnen sich die Poren der polymeren Beschichtung und die gasförmige Tinte kann in diese eindringen. Da bei einem Pressvorgang auch ein hoher Druck gegeben ist, kann die gasförmige Sublimationstinte nun in die Poren der Polyesterbeschichtung eindringen. Sobald der Druck und die Hitze wieder abnehmen (wenn der Pressvorgang beendet ist) schließen sich die Poren der Beschichtung wieder und die Sublimationstinte ist in der Beschichtung eingeschlossen. Da die Tinte nun in der Polyesterbeschichtung eingeschlossen ist, ist der Druck, also das Bild oder das Logo in keinster Weise spürbar. Ein absolut fotorealistisches Erscheinungsbild rundet das Ergebnis ab.
Wie haltbar ist der Druck ?
Gegenüber äußeren Einflüssen wie z.B. UV-Strahlung ist der Sublimationsdruck sehr resistent. Wie erwähnt sind die zu bedruckenden Artikel mit einer Polyesterbeschichtung versehen. Polyesterlack wird beispielsweise als UV-Schutz in der Automobilbrache, beim Bau von Schwimmbädern oder auch beim Laminieren von Digitaldrucken eingesetzt. Eine spezieller Schutz ist bei Produkten im Sublimationsdruck also nicht mehr nötig, da ja eine entsprechende Schutzschicht schon vorhanden ist. Werbeartikel, die mittels Sublimationsdruck veredelt wurden sind somit bestens – übrigens auch gegen Kratzer – geschützt.
Folgende polymerbeschichtete Produkte können bedruckt werden:
- Textilien (T-Shirts, Sweatshirts, Gastronomiekleidung, Regenschirme, Lanyards, Krawatten)
- Keramik (Tassen, Bierkrüge, Teller, Fliesen)
- Holz (Schmuckkästchen, Schilder)
- Glas (Gläser, Flaschen, Vasen)
- Aliminium und Edelstahl (Aluminium-Targas, Metall-Visitenkarten, Pokalronden, Schilder, Schmuckanhänger)
- Kunststoffe, Kissen, Puzzles, Wimpel usw.
Viele Werbeartikel werden nicht bedruckt sondern mit einem Laser graviert, aber was ist eine Gravur überhaupt? Welche Vorteile bietet sie? Dieser Themenbereich wirft viele Fragen auf. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen zu den Themen Laser & Lasergravur beantwortet:
Was sind Laser und wo werden Laser eingesetzt?
Laser sind künstlich gerichtete Strahlungsquellen und werden sowohl in der Werbung als auch in der Technik, Industrie und Medizin eingesetzt. Es gibt viele verschiedene Laserarten (z.B. Gaslaser, Festkörperlaser…) Diese gibt es für Strahlungen in verschiedensten Bereichen des elektromagnetischen Spektrums: von Mikrowellen, über Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett, bis hin zur Röntgenstrahlung.
Was ist eine Lasergravur?
Unter Lasergravur, versteht man das Beschriften von Objekten mit einem Laserstrahl, der an der gewünschten Stelle ein Motiv einlasert. Sie ist eine modernere und länger haltbare Variante als die üblichen Druckverfahren. Hiermit lassen sich fast alle Materialen wie alle Metallarten, Holz oder Kunststoff veredeln. Das Verfahren hängt immer vom Material ab. Außerdem ist keine farbige Laserung möglich, da der Laser die erste Schicht des Materials abträgt und das darunterliegende Material freilegt, somit ist die Gravurfarbe vom Untermaterial abhängig.
Was sind die Vorteile von Lasergravuren?
- Laserbeschriftungen sind wasser- und wischfest und sehr dauerhaft und können schnell und individuell erzeugt werden.
- Besonders auf farbig lackierten Artikeln kommen Gravuren schön zur Geltung, da hier der Kontrast zwischen der farbigen Oberfläche und dem silbernen Untergrund am größten ist.
- Dieses Verfahren ist besonders gut für große Stückzahlen geeignet.
- Lasergravuren sind kostengünstig, fälschungssicher und sehr flexibel.
- Man hat hierfür eine sehr große Auswahl von Materialien.
Wie funktioniert die Lasergravur?
Ein Laserstrahl wird dabei einer Kontur nachgeführt oder mit einem Laserscanner zeilenweise über das Werkstück geführt und führt schnell gesteuert Pulse aus, die an den erforderlichen Stellen einen Abtrag hervorrufen. Aber die verschiedenen Effekte werden je nach Material erzielt. Zum Beispiel bei organischen Materialien werden chemische Umwandlungsreaktionen ausgelöst, die die Farbänderung hervorrufen. Auch gibt es die Variante beider gezielt Farbe abgetragen wird (von beschichteten Gegenständen), so dass die darunterliegende Farbe hervortritt.
Welche wichtigen Lasertypen im Allgemeinen gibt es?
Es gibt sehr viele verschiedene Laserarten, die für die jeweiligen Einsatzgebiete (Werbung, Industrie, Medizin) geeignet sind. Man unterscheidet zwischen Gaslasern, Farbstofflasern, Festkörperlasern und Halbleiterlasern.
- Der Gaslaser, kann in weitere Laserarten unterteilt werden. (z.B. CO2-Laser = Industrielaser) Er wird vor allem zum Schneiden, Gravieren und Perforieren von dünnem, organischem Material (Kunststoffe, Textilien, Holz usw.) verwendet und in der Blechbearbeitung.
- Der Farbstofflaser, setzt chemisch unterschiedliche Flüssigkeiten als Laserfarbstoff ein, um von nahmen Ultraviolett bis zum Infrarot Bereich das Farbspektrum abzudecken. Der Aufbau und die Funktion dieses Lasers sind sehr kompliziert.
- Der Festkörperlaser, war der erste Lasertyp, entwickelt im Jahre 1960. Neben CO2-Lasern werden diese Laser am häufigsten in der Industrie eingesetzt zum Beispiel zum schneiden, bohren, gravieren und schweißen. Viele weitere Anwendungen gibt es aber auch im wissenschaftlichen Bereich.
- Der Halbleiterlaser, wird auch Laserdiode genannt. Es handelt sich hierbei um einen elektrisch gepumpten Laser, der sehr klein ist und nur wenig Aufwand erfordert. Er ist die effizienteste Strahlungsquelle im nahen Infrarotbereich und wird zur Belichtung in der Drucktechnik verwendet.
Inzwischen ist der Laser ein sehr bedeutendes Instrument geworden. Seit dem ersten Lasertyp aus dem Jahre 1960 wurde dieser stetig weiterentwickelt. Er hat eine lange Entstehungsgeschichte und viele Entwicklungsstufen durchlaufen. Das Ergebnis daraus wird auch in der Werbebranche genutzt. Auch wenn uns das nicht wirklich bewusst ist, welche Technik dahinter steckt, wenn wir einen gravierten Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger in Händen halten. Das Ergebnis überzeugt auf jeden Fall, denn so ein edel gravierter Werbeartikel erregt Aufsehen.
Haben Sie sich schon einmal gefragt wie der Druck auf Ihren Kugelschreiber, Schlüsselanhänger oder sonstigen Werbeartikel gelangt? Ganz einfach: mit dem Tampondruckverfahren. Das am meisten verwendete Druckverfahren in der Werbemittelbranche und eines der Wichtigsten zum bedrucken von Kunststoffteilen etc. Es gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Im Folgenden werde ich versuchen Ihnen die Druckformherstellung, den Druck und die Vorteile des Tampondruckverfahrens näher zu bringen.
Hier eine kurze allgemeine Erklärung
Der Name dieses Verfahrens, kommt daher, da die Druckfarbe von einem geätzten Klischee (einer Metallplatte) durch einen Silikon-Tampon auf das Druckgut übertragen wird. Daher nennt man das ganze ein indirektes Druckverfahren, da mit Hilfe eines Zwischenträgers (Tampon) gedruckt wird. Direkter Druck ist nicht möglich, da Werbeartikel aus verschiedensten Formen und Materialien bestehen und keine Druckmaschine in der Lage ist sich diesen Formen anzupassen.
Erstellung der Druckform
Für jeden Tampondruck wird als erstes ein Film erstellt. Mit diesem Film wird eine Metallplatte belichtet (Klischee). Auf diese wird das was gedruckt werden soll durch Belichtung und einer chemischen Reaktion als Vertiefung eingeätzt.
Und so funktioniert der Druck (siehe Bild)
- Als erstes wird die Farbe auf dem Klischee verteilt mit einer Flutrakel.
- Nachdem die Farbe darauf aufgetragen wurde, wird mit einer Rakel (eine Art Messer) die überflüssige Farbe wieder abgezogen, sodass nur in den Vertiefungen Farbe zurück bleibt.
- Der Tampon wird auf das Klischee gedrückt und passt sich der Vertiefung an und übernimmt das Druckbild.
- Danach wird er zum Bedruckstoff geführt.
- Anschließend wird der Tampon gegen den Artikel gedrückt. Er passt sich der Form an, da er aus einem nachgebenden Material besteht und überträgt das Druckbild auf den Druckkörper.
- Der Artikel ist fertig bedruckt.
Zwischenträger – der Tampon
Er besteht in der Regel aus Silikon oder Kautschuk. Das Material ist sehr elastisch und kann sich (fast) jeder Form anpassen. Die verschiedenen Ausführungen und Größen vergrößern die Einsatzmöglichkeiten.
Vorteile dieses Druckverfahrens
- Durch die Flexibilität dieses Verfahrens lässt sich fast jeder Artikel bedrucken, egal aus welchem Material er besteht und welche Form er besitzt.
- Ein weiterer Vorteil ist, dass eine sehr hohe Auflösung des Druckbildes erzielt werden kann.
Ich hoffe dass Sie durch meine Erklärung verstanden haben, wie dieses Druckverfahren funktioniert und wie der Druck auf Ihren Werbeartikel gelangt.
Die Stickung ist neben den verschiedenen Druckverfahren eine sehr edle Form der Veredelung von Textilien und Werbeartikel.
Wenn es um das Sticken geht, denken viele als erstes an die Großmutter die in ihrem Kämmerlein in aller Ruhe ein Landschafts- oder Tiermotiv stickt.
Allerdings könnte die Oma mit der heutigen modernen Technik nicht mehr ganz mithalten, wenn es um Schnelligkeit und ausgefallene Motive geht. Logos, Schriften und Grafiken lassen sich einfach kombinieren und verschiedenste Farben und Formen sind möglich.
Für jede Stickung muss die Vorlage digitalisiert und in eine spezielle Punch-Software umgewandelt werden.

Dieses Punch-Programm steuert die Maschine, die die Designvorlage per Nadel und Faden auf einen Untergrund überträgt.
Das zu bestickende Teil wird in einen Rahmen gespannt und wie bei normalen Nähmaschinen entsteht die Stickerei mittels Ober- und Unterfadensystem.
Die Stickerei-Figuren entstehen hierbei, indem die Fäden an den Figurenrändern mittels Nadeln so durch das Gewebe gesteckt und durchgezogen werden, daß sie nach und nach auf der Fläche das Muster in erhabener Form bilden. Der Stickrahmen ist aber nicht horizontal und feststehend, sondern vertikal und beweglich, während der Apparat, der die Nadel ergreift und mit dem Faden durchzieht, nur eine horizontale Bewegung macht.

Es gibt zwei Arten der Stickung:
Entweder wird das Textil direkt bestickt oder es werden Stickungen auf einen Trägerstoff
(Embleme, Abzeichen) erstellt und dann auf das Objekt aufgenäht oder geklebt. Der Preis ist von der Motivgröße (Anzahl der Stiche je Motiv) abhängig. Auch die optische und physische Qualität der Stickerei hängt unmittelbar von der Stichzahl pro cm ab. Textilstickereien werden oftmals auch mit einem Vlies unterlegt. Das erhöht die Steifheit der Stickerei und verhindert ein Verzerren des Sticklogos. Eine Stickerei ist hundertprozentig waschbeständig.
Der erste funktionierende Mechanismus einer Stickmaschine wurde 1829 vom Elsässer Josua Heilmann entwickelt und ahmt die Handarbeit nach.
Fortgeschrittenere Arten der Stickmaschinen wurden in den 1850er-Jahren realisiert, schon bald nach der Gründung spezieller Manufakturen, die das Sticken etwa in Sachsen für einen größeren Markt betrieben. In Eibenstock (sächs.Erzgebirge), wo es 1850 bereits 6 größere Stickereibetriebe gab, ging die erste Stickmaschine 1858 in Betrieb.

















