Nachdem man sich endgültig für einen Werbeartikel entschieden hat, steht noch eine weitere Entscheidung bevor:

schriftbeispiele

Wie soll der Druck aussehen?

Ein wichtiger Punkt sind dabei die Schriftarten (Fonts), die eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Sich für eine passende zu entscheiden ist aber manchmal gar nicht so einfach, denn die Auswahl von Schriften ist sehr groß. Dabei sollte man aber bedenken, dass wir auf gewisse Schriften emotional reagieren und wir bestimmte Dinge, wie Erinnerungen oder Gefühle, unterbewusst damit verbinden.

Hier sind einige Beispiele von Standardschriften:

serife

  • Comic Sans MS: Dies ist eine sehr spielerische Schriftart, die oft auch als „Kinder-Schriftart“ benutzt wird. Daher ist sie gut für z.B. Kindergärten geeignet, aber unpassend für Bauunternehmen.
  • Times New Roman: Eine bekannte Serifenschrift. (Serifen = häkchenartige Enden an Buchstaben) Sie passt gut zu beispielsweise einer Druckerei, die Zeitungen produziert. Oder zu einer Firma, dessen Logo oder Hausschrift Serifen besitzt. Bei dieser Schriftart sollte der Druck aber nicht zu klein werden, da der Text sonst unlesbar wird.

  • Arial: Sie wird charakterisiert durch ihre einfache Form. Außerdem besitzt sie keine Serifen und ist daher vielseitig verwendbar. Somit ist dies eine „neutrale“ Schriftart, die für viele Firmen in Frage kommt.
  • Brush Script Std: Diese Schrift hat das Erscheinungsbild einer Schreibschrift. Beim Einsatz, sollte man sich überlegen, ob sie wirklich passend für das Unternehmen ist. Wird zu viel Text in Brush Script Std geschrieben, wird er sehr schwer zu lesen und möglicherweise verschwindet dadurch der Werbeeffekt.

Außerdem ist zu bedenken: Schriften, die man aus dem Internet heruntergeladen hat oder selbst entworfen hat, sind nur auf dem eigenen PC gespeichert. Will man also genau diesen Font für den Druck verwenden, darf man nicht vergessen, diese auch mitzuschicken.

fontsHier eine kurze Erklärung, wie man Fonts auf dem Computer findet und verschicken kann:

Windows XP/ Windows Vista: Gespeichert ist das ganze meistens im Arbeitsplatz, auf dem lokalen Datenträger. Dort befindet sich ein Ordner mit dem Namen „WINDOWS“. Wiederum darin der Ordner „Fonts“. Die Dateien können ganz einfach kopiert und per Email verschickt werden.

Wichtig: Nur kopieren, denn wird die Datei verschoben oder gelöscht, kann man die Schrift nicht mehr verwenden.

Wichtige Tipps zur Auswahl von Schriftarten:

beispiel

  1. TIPP: Durch das Verwenden von nur einer Schriftart wird eine größere Wirkung erzielt. Am besten sollte man nicht mehrere Schriften mischen und vor allem keine Serifen-Schrift mit einer serifenlosen Schrift. So entsteht nur Unruhe und unnötiges Durcheinander, dass den Betrachter überflüssig verwirrt.
  2. TIPP: Um beispielsweise einen Namen noch stärker betonen, ist es sinnvoll das Wort „fett“ (bold) hervorzuheben.
  3. TIPP: Zuvor sollte man bei dem jeweiligen Werbeartikel nachlesen, wie groß die maximale Druckfläche ist. Es ist ungünstig, zu viel Text darauf zu “quetschen”.

Auch sollte man die Druckgröße beachten, wenn man ein Logo in Verbindung mit Text drucken will.

Kommentieren